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Eine internatione Hochzeit in der Stadt der Liebe: Paris

standesamtliche Hochzeit in Paris

Meine erste Hochzeit in Paris. In Paris? Wie haben die dich denn gefunden? Jaaaa, das ist eine meiner ungewöhnlicheren Hochzeiten. Ich antworte dann immer ganz locker: Das ist die Schwester meines Kite Lehrers auf Sansibar. Ganz ehrlich, das hinterlässt meist noch größere Fragezeichen, aber so war es. Gebucht hat mich die zweite Schwester als Geschenk. Also alles völlig normal. Eins kannst du mir glauben. Ich war aufgeregt. Einen Tag vorher bin ich angereist. Habe mein Gepäck gehütet wie meinen Augapfel. Abends gab es Dinner mit dem Brautpaar und der engsten Familie. Französisch spreche ich nicht, aber mit Englisch ist man ja heutzutage bestens ausgerüstet.
Am nächsten Morgen ging es los mit der Braut und ihrer Mama, Schwester und Treuzeugin. Ein bisschen Hochzeitshektik begleitet uns durch den Vormittag. Ganz großartig waren die italienischen Freunde der Braut. Kurzerhand gab es Lachs Pasta als Mittagessen. In dem kleinen Air BnB wurde es dann plötzlich hektisch. Gleichzeitig zogen sich acht Leute an und belagerten abwechselnd das Bad. Dann war der größe Trubel rum und zurück blieb eine kribbelige Braut. Ich möchte nochmal betonen, eine Hochzeit in Paris. Wenn ich mich recht erinnere war die Fotografin ähnlich aufgeregt. Schließlich konnte man den Eifelturm vom Balkon aus sehen.

die Trauung

Es ging schließlich los. Eine französische Trauung in Paris. Das Standesamt sucht wirklich seines gleichen. Selbst wenn man nicht als Prinzessin heiraten möchte kann man nicht anders als sich etwas ehrfürchtig umsehen. Die Trauung selbst hatte eine ähnliche Länge wie standesamtliche Trauungen in Deutschland. Verstanden habe ich kein Wort. Die Erfahrung aus rund 40 Hochzeiten kam mir dabei zu Gute. Bei allen wichtigen und emotionalen Momente war ich vorne beim Brautpaar.

die Party

Nach der Trauung und den Gratulationen tourten wir durch Paris. Natürlich haben wir Bilder am Eifelturm gemacht. Nach 1,5 Stunden waren wir an der Location. Bis nachts um eins wurde getanzt, gegessen, gelacht, gefeirt und sehr emotionale Reden gehalten. Als ich am nächsten Morgen am Nachmittag die Heimreise angetreten habe bin ich wie auf Wolken zur Bahn geschwebt und war einfach nur selig.

 

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